Pokern – Sport oder Spiel? Die Kernpunkte der Diskussion

Die Streitfrage, ob Pokern als ernstzunehmender Sport anerkannt oder als komplexes, aber reines Glücksspiel betrachtet werden sollte, wird noch immer diskutiert. Gegner und Befürworter haben bestehen auf ihren Argumenten – eine offizielle Einordnung bleibt noch aus. Aber wieso ist diese Frage überhaupt aufgekommen? Poker ist eben vielschichtig: Spielen wir zum Beispiel beim Wetten mit Bonuscodes aus bonuscodebets.de, ist uns klar, dass wir unseren Spaß beim Glücksspiel haben, während wir beim Schach tatsächlich meistens vom Denksport sprechen.

Doch woher stammt die Unsicherheit beim Pokern? Werfen Sie mit uns einen Blick auf die Argumente der Pro- und Contra-Seite, sodass Sie sich am Ende selbst ein Bild darüber machen können, ob Poker den Status als Sport zugesprochen bekommen sollte oder nicht.

Sportliche Elemente und das Quäntchen Glück

Sport – für die meisten von uns hängt das zusammen mit körperlicher Anstrengung, Schwitzen, Bewegung. Diese Aspekte definieren, was wir generell unter Sport verstehen. Und dass Poker diese Eigenschaften nicht vereint, ist natürlich klar. Doch es gibt eben noch eine zwei andere Faktoren zu beachten. Einmal die Tatsache, dass physischer Sport uns auch mental beschlagnahmt. Je nach Sportart ist nämlich zusätzlich eine gehörige Portion Konzentration und Fokussierung, Vorsicht und Ausdauer gefragt. Und diese Punkte kann man schon eher auf ein Pokerspiel beziehen.

Zum Anderen gibt es immer noch die Kategorie des Denksports, in die auch Schach fällt. Genauso wenig körperlich anstrengend, ist das Spiel eben doch herausfordernd, taktisch anspruchsvoll und bedarf weiteren mentalen Fähigkeiten, die es als mehr als nur ein einfaches Spiel zur Freizeitbeschäftigung charakterisieren. Und – so argumentieren die Befürworter – beim Pokern ist es doch nicht anders. Man sitzt sogar mit gleich mehreren Mitspielern am Tisch, muss sich auf jeden Einzelnen einlassen und diesen analysieren, die Taktik im Auge behalten, seine Einsätze planen und kann nicht einfach unplanmäßig loslegen.

Das betrifft zwar einen großen Teil des Pokerspiels, doch ein anderer Teil ist eben noch immer Glückssache. Nicht zuletzt ist der Wirbel so groß, weil beim Pokern oft viel Geld auf dem Spiel steht – was Gegner der Sport-Debatte oft anführen. Wer spielt, um damit seine Kasse aufzubessern oder einen Jackpot zu knacken, wird nicht unbedingt als “Sportler” anerkannt.

Anerkennung als Sport in Sicht?

Aber was denken eigentlich offizielle Stellen wie Verbände von der Diskussion? Tatsächlich nennt sich die Dachorganisation in Deutschland “Deutscher Poker Sportbund e.V.”. Der Verband hat die Anerkennung des Spiels als Denksportart in seine Zielsetzung aufgenommen. Auf internationaler Ebene hat zumindest die IMSA, die International Minds Association, bereits reagiert und Poker offiziell das Prädikat “Denksport” verliehen – bindend ist dieser Titel allerdings nicht.

Möglicherweise steht jedoch eine Anerkennung im Raum, denn 2017 wurde der Variante “Match Poker” von der Global Association of International Sports Federation ein Status verliehen, der eventuell der erste Schritt auf dem Weg zum Sport bedeuten kann. Ob Poker dann tatsächlich, wie gern beabsichtigt, im Programm der nächsten Olympischen Spiele auftaucht, steht noch in den Sternen. Bis heute hat sich keine weitere Veränderung ergeben. Aber das neue Jahr hat gerade erst begonnen, und vielleicht kommen ja 2019 die Karten auf den Tisch…

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